Liebe Lerngemeinschaft,
der Sommer bringt neue Einblicke in den openHPI-Change-Prozess: Diesmal wird es wieder technischer. Außerdem erfahrt ihr mehr über das Digitalkolleg für IT-interessierte Schüler:innen und ein spannendes HPI-Forschungsprojekt, in dem KI auf Bioinformatik trifft.
openHPI-Insights
Nachdem es im letzten Newsletter stärker um Inhalte ging, wird es diesmal wieder technischer: In diesen Insights stellen wir euch Christoph vor. Er ist Software-Engineer am HPI, verantwortet die technische Leitung des Re-Design-Projekts und arbeitet an der Weiterentwicklung und Instandhaltung des openHPI-Front-Ends sowie der Full-Stack-Umsetzung neuer Funktionen. Zum HPI kam er übrigens selbst über einen openHPI-Kurs.
Du kennst das alte openHPI-System sehr gut und begleitest die Plattform schon lange. Gab es beim Umbau einen Moment, in dem deine openHPI-Erfahrung besonders hilfreich war?
"Wenn man eine Plattform über mehrere Jahre begleitet, kennt man irgendwann nicht nur den Code, sondern auch viele fachliche Details und Sonderfälle. Dieses Wissen war beim Umbau an vielen Stellen, wie bei der Weiterentwicklung hilfreich, um neue Features gut in den Rest der Plattform einfügen zu können. Gleichzeitig müssen wir immer wieder prüfen, welche historisch gewachsenen technischen Lösungen heute noch sinnvoll sind."
Welche Herausforderungen entstehen im Front-End, wenn eine gewachsene Plattform modernisiert wird, ohne dass Nutzer:innen im laufenden Betrieb Einschränkungen spüren sollen?
"Das Front-End ist ein Bereich in der Softwareentwicklung, der sich über die letzten Jahre besonders schnell weiterentwickelt hat. So haben wir alte Frameworks durch neue ersetzt. Dabei wählen wir Technologien, die langfristig besser wartbar sind und heutigen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit entsprechen. Wir setzen außerdem noch stärker auf eine komponentenbasierte Entwicklung und verwenden moderne Build-Tools.
Der Punkt ist: So eine Modernisierung geht nicht von heute auf morgen, alte und neue Technologien müssen über einen längeren Zeitraum parallel funktionieren. Unsere User:innen sollen von den technischen Umbauarbeiten möglichst nichts bemerken, während im Hintergrund schrittweise Teile ersetzt werden."
Worauf freust du dich am meisten bei der neuen Plattform?
"Wir schaffen hier gerade eine bessere technische Grundlage für die Zukunft von openHPI. Der Umbau ermöglicht es uns, auf die Bedürfnisse unserer User:innen mit neuen Funktionen künftig schneller und besser reagieren zu können. Am meisten freue ich mich jedoch auf die neuen Videoformate und die interaktiveren Kursinhalte. Ich selbst mache immer wieder einen Kurs auf openHPI und freue mich daher auch als Nutzer über die neuen Möglichkeiten."
Events
Digitale Zukunft gestalten
Informatik in der Schule reicht euch nicht und ihr wollt tiefer in Themen der Informatik eintauchen? Dann ist das Digitalkolleg genau richtig für euch. In Arbeitsgemeinschaften beschäftigt ihr euch mit Themen wie Python, Webseitengestaltung, Gamedesign und KI. Die Bewerbung ist bis zum 15. September möglich.
- Ort: Digital
- Klassenstufe: Ab Klasse 7
- Umfang: insgesamt 10 Lehreinheiten à 90 Minuten
- Wann: nachmittags nach der Schule
- Dauer: 5 Monate
- Kosten: kostenlos
Hier bewerben: https://hpi.de/studium/hpi-schuelerakademie/digitalkolleg/
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HPI-Forschung löst bekanntes Problem der Bioinformatik
Wie zuverlässig können KI-Agenten biologische Daten abrufen, wenn die Datenbanken selbst gar nicht für KI gebaut wurden? Genau dieser Frage geht HPI-Doktorandin Ferdous Nasri in ihrer Forschung nach. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie eine Lösung zu einem bekannten Problem der Bioinformatik entwickelt, die weltweit Aufmerksamkeit bekommt. Erfahrt im Artikel mehr dazu.
Hier geht’s zum Artikel: https://hpi.de/artikel/ferdous-nasri-loest-ein-bekanntes-problem-der-bioinformatik/
Wir freuen uns auf euch!
Euer openHPI-Team