Blockchain - Sicherheit auch ohne Trust Center
Wussten Sie, dass das Konzept der Blockchain aus dem Jahr 2008 stammt und letztlich eine Reaktion auf die zweifelhafte Rolle der Banken war, die sich in der Welt-Finanzkrise gezeigt hat? Mit einem weiteren zweiwöchigen Onlinekurs zur viel diskutierten Blockchain-Technologie wollen wir einen tieferen und gleichzeitig kompakten Einblick in die grundlegenden Konzepte und die Herausforderungen komplexer verteilter Systeme geben. Im Unterschied zu den weit verbreiteten zentralisierten Systemen mit einer Vertrauensinstanz im Mittelpunkt, geht es Blockchain-Technologien darum, verlässlichen und sicheren Datenaustausch auch ohne eine solche zentrale Instanz zu gewährleisten. Das aus dem Jahr 2008 stammende Blockchain-Konzept war letztlich eine Reaktion auf die Rolle der Banken, die sich in der Welt-Finanzkrise zeigte. Während etwa beim Online-Banking ein Finanzdienstleister für akkurate Buchführung über alle Transaktionen sorgt und die Konten für die Kunden führt, zeigte das 2009 online gegangene Netzwerk der Kryptowährung Bitcoin erstmals, dass man auch ohne Bank ein sicheres Währungssystem betreiben kann - eben dank der Blockchain-Technologie. Darauf, wie in einem solchen verteilten System ohne zentrale Instanz Vertrauen und Konsens zwischen den einzelnen Akteuren geschaffen werden kann, geht der kostenlose openHPI-Kompaktkurs im Detail ein. Er richtet sich an Anfänger, die sich für das Thema Blockchain interessieren und gerne intensiver in die Materie einsteigen wollen. Mit diesem Wissen ausgestattet, werden Sie ein tieferes Verständnis der Blockchain-Technologie bekommen und entscheidende Unterschiede zu bestehenden Ansätzen verstehen.
March 27, 2019 - April 10, 2019
Language: Deutsch

Course information


Wussten Sie, dass das Konzept der Blockchain aus dem Jahr 2008 stammt und letztlich eine Reaktion auf die zweifelhafte Rolle der Banken war, die sich in der Welt-Finanzkrise gezeigt hat? Mit einem weiteren zweiwöchigen Onlinekurs zur viel diskutierten Blockchain-Technologie wollen wir einen tieferen und gleichzeitig kompakten Einblick in die grundlegenden Konzepte und die Herausforderungen komplexer verteilter Systeme geben.

Im Unterschied zu den weit verbreiteten zentralisierten Systemen mit einer Vertrauensinstanz im Mittelpunkt, geht es Blockchain-Technologien darum, verlässlichen und sicheren Datenaustausch auch ohne eine solche zentrale Instanz zu gewährleisten.

Das aus dem Jahr 2008 stammende Blockchain-Konzept war letztlich eine Reaktion auf die Rolle der Banken, die sich in der Welt-Finanzkrise zeigte. Während etwa beim Online-Banking ein Finanzdienstleister für akkurate Buchführung über alle Transaktionen sorgt und die Konten für die Kunden führt, zeigte das 2009 online gegangene Netzwerk der Kryptowährung Bitcoin erstmals, dass man auch ohne Bank ein sicheres Währungssystem betreiben kann - eben dank der Blockchain-Technologie.

Darauf, wie in einem solchen verteilten System ohne zentrale Instanz Vertrauen und Konsens zwischen den einzelnen Akteuren geschaffen werden kann, geht der kostenlose openHPI-Kompaktkurs im Detail ein. Er richtet sich an Anfänger, die sich für das Thema Blockchain interessieren und gerne intensiver in die Materie einsteigen wollen.

Mit diesem Wissen ausgestattet, werden Sie ein tieferes Verständnis der Blockchain-Technologie bekommen und entscheidende Unterschiede zu bestehenden Ansätzen verstehen.

Inhalt:

Woche 1

  • Einführung
  • Von Zentralisierung zu verteilten Systemen
  • Konsistenz in verteilten Systemen
  • Fehlermodelle
  • Byzantine Generals Problem
  • Sybil Angriffe
  • Linked Timestamping
  • Zusammenfassung

Woche 2

  • Nakamato Konsens
  • Peer-to-Peer Kommunikation
  • Bitcoin
  • Bitcoin Transaktionen
  • Bitcoin Blöcke
  • Ethereum Smart Contracts
  • Sicherheit des Nakamoto Konsens
  • Zusammenfassung

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Weitere Video Lectures finden Sie unter www.tele-task.de.

3 Kurse - 1 Zertifikat

Erstmals haben Sie die Gelegenheit, eine Prüfung über den Stoff aus drei openHPI-Workshops zum Thema Cybersecurity abzulegen. Gemeint sind neben diesem Kurs die Workshops Digitale Identitäten - Wer bin ich im Netz? und Datensicherheit im Netz, für die Sie im Selbststudium noch immer eine Teilnahmebestätigung erwerben können. Bei erfolgreicher Absolvierung der Abschlussprüfung im Mai erhalten Sie erstmalig ein Zeugnis oder ein qualifiziertes Zertifikat, welches üblicherweise nur in 6-Wochen-Kursen vergeben wird. Weitere Infos zu diesem neuen Format und wie Sie sich dafür anmelden können, finden Sie hier.

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Certificate Requirements


  • Gain a record of achievement by earning more than 50% of the maximum number of points from all graded assignments.
  • Gain a confirmation of participation by completing at least 80% of the course material.

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Prof. Dr. Christoph Meinel

Professor Dr. Christoph Meinel (Univ. Prof., Dr. sc. nat., Dr. rer. nat., 1954) is Scientific Director and CEO of the Hasso Plattner Institute for Digital Engineering gGmbH (HPI) . He is a full professor (C4) for computer science and holds a chair at HPI on Internet Technologies and Systems . His areas of research focus on future Internet technologies, in particular Information Security, Web 3.0: Semantic Web, Social and Service Web, as well as on innovative Internet applications, especially in the domains of e-learning, tele-teaching and tele-medicine. Besides, he is scientifically active in the field of innovation research Design Thinking. His earlier research work concentrated on the theoretical foundation of computer science in the areas of computational complexity and the design of efficient (OBDD-based) algorithms and data structures.

Christoph Meinel teaches in the Bachelor and Master courses in IT-Systems Engineering and at the HPI School of Design Thinking. He is honorary professor at the Computer Sciences School at Beijing University of Technology, visiting professor at Shanghai University in China, and a senior research fellow at the Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) at the University of Luxembourg. Since 2008, together with Larry Leifer from Stanford University, he is program director of the HPI-Stanford Design Thinking Research Program. Since 2010, he chairs the Steering Committee of the HPI Future SOC lab .

Christoph Meinel is author/co-author of 10 books and 4 anthologies, as well as editor of various conference proceedings. More than 400 of his papers have been published in high-profile scientific journals and at international conferences. His high-security solution Lock-Keeper is internationally patented and licensed by Siemens AG. His tele-TASK system provides an innovative mobile system for recording and Internet broadcasting lectures and presentations used in many universities all-over the world. The virtual tele-lab for Internet Security provides the possibility to get hands-on experiences in practical issues of Internet and information security. The recently developed tele-Board supports remote work of creative teams.

Christoph Meinel is a member of acatech, the German academy of sciences and engineering. He is chairman of the German IPv6 council and of the advisory board of UTD Meraka in South Africa, and a member of the SAP Security Advisory Board. In 2006, he hosted together with Hasso Plattner the first German "National IT-Summit" of the German Federal Chancellor Dr. Angela Merkel. From 1998 to 2002 he was the founder and CEO of the Research Lab "Institute for Telematics" in Trier. Christoph Meinel is chief editor of the scientific electronic journals ECCC - Electronic Colloquium on Computational Complexity and ECDTR - Electronic Colloquium on Design Thinking Research , the IT-Gipfelblog , and the tele-TASK archive.

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