Wussten Sie, dass das Konzept der Blockchain aus dem Jahr 2008 stammt und letztlich eine Reaktion auf die zweifelhafte Rolle der Banken war, die sich in der Welt-Finanzkrise gezeigt hat? Während etwa beim Online-Banking ein Finanzdienstleister für akkurate Buchführung über alle Transaktionen sorgt und die Konten für die Kunden führt, zeigte das 2009 online gegangene Netzwerk der Kryptowährung Bitcoin erstmals, dass man auch ohne Bank ein sicheres Währungssystem betreiben kann - eben dank der Blockchain-Technologie.

Seit 11. Mai 2022 im Selbststudium
Kurssprache: Deutsch
Advanced, Cybersecurity, Internet

Kursinformationen

Mit einem weiteren zweiwöchigen Onlinekurs (unser Blockchain-Kurs aus dem Jahr 2018) zur viel diskutierten Blockchain-Technologie wollen wir einen tieferen und gleichzeitig kompakten Einblick in die grundlegenden Konzepte und die Herausforderungen komplexer verteilter Systeme geben. Im Unterschied zu den weit verbreiteten zentralisierten Systemen mit einer Vertrauensinstanz im Mittelpunkt, geht es bei Blockchain-Technologien darum, verlässlichen und sicheren Datenaustausch auch ohne eine solche zentrale Instanz zu gewährleisten.

Darauf, wie in einem solchen verteilten System ohne zentrale Instanz Vertrauen und Konsens zwischen den einzelnen Akteuren geschaffen werden kann, geht der kostenlose openHPI-Kompaktkurs im Detail ein. Er richtet sich an Anfänger, die sich für das Thema Blockchain interessieren und gerne intensiver in die Materie einsteigen wollen.

Mit diesem Wissen ausgestattet, werden Sie ein tieferes Verständnis der Blockchain-Technologie bekommen und entscheidende Unterschiede zu bestehenden Ansätzen verstehen.

Inhalt:

Woche 1

  • Einführung
  • Von Zentralisierung zu verteilten Systemen
  • Konsistenz in verteilten Systemen
  • Fehlermodelle
  • Problem der byzantinischen Generäle
  • Sybil-Angriffe
  • Verlinkte Zeitstempel
  • Zusammenfassung

Woche 2

  • Nakamato Konsens
  • Peer-to-Peer Kommunikation
  • Bitcoin
  • Bitcoin Transaktionen
  • Bitcoin Blöcke
  • Ethereum Smart Contracts
  • Sicherheit des Nakamoto Konsens
  • Zusammenfassung

Der Arbeitsaufwand ist 3-6 Stunden pro Woche.

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Lernende

Aktuell
Heute
1.923
Kursende
11. Mai 2022
1.788
Kursstart
27. April 2022
1.437

Anforderungen für Leistungsnachweise

  • Den Leistungsnachweis erhält, wer in der Summe aller benoteten Aufgaben mindestens 50% der Höchstpunktzahl erreicht hat.
  • Die Teilnahmebestätigung erhält, wer auf zumindest 50% der Kursunterlagen zugegriffen hat.

Mehr Informationen finden Sie in den Richtlinien für Leistungsnachweise.

Dieser Kurs wird angeboten von

Prof. Dr. Christoph Meinel

Christoph Meinel (Univ.-Prof., Dr. sc. nat., Dr. rer. nat., 1954) ist wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering gGmbH (HPI). Christoph Meinel ist ordentlicher Professor (C4) für Informatik und hat den Lehrstuhl für Internet-Technologien und Systeme am HPI inne. Seine besonderen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Internet- und Informationssicherheit und Web 3.0: Semantic, Social, Service Web, sowie im Bereich innovativer Internetanwendungen und Systeme, vor allem zum e-Learning & Tele-Teaching und zur Telemedizin. Daneben ist er aktiv in der Innovationsforschung rund um die Stanforder Innovationsmethode des Design Thinking. Frühere Forschungsinteressen lagen im Bereich der theoretischen Grundlagen der Informatik in den Gebieten Komplexitätstheorie und effiziente OBDD-basierte Algorithmen und Datenstrukturen.

Christoph Meinel lehrt am HPI in den Bachelor- und Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering" und in der School of Design Thinking. Er bietet MOOCs an auf der openHPI-Plattform und betreut zahlreiche Doktoranden. Zudem ist er Honorarprofessor an der Informatik-Fakultät der Technischen Universität Peking und lehrt als Gastprofessor an der Shanghai Universität. An der Universität Luxembourg ist er Research Fellow am interdisziplinären Zentrum (SnT). Zusammen mit Prof. Larry Leifer von der Stanford University ist er Programmdirektor des HPI-Stanford Design Thinking Research Programms.

Christoph Meinel ist Autor bzw. Co-Autor von 9 Büchern und 4 Anthologien sowie diversen Tagungsbänden. Er hat mehr als 400 wissenschaftliche Arbeiten in angesehenen wissenschaftlichen Journalen und auf internationalen Konferenzen veröffentlicht. Darüber hinaus ist er Herausgeber der elektronischen Fachzeitschriften ECCC – Electronic Colloquium on Computational Complexity, ECDTR - Electronic Colloquium on Design Thinking Research, des IT-Gipfelblogs und des tele-TASK-Archivs.