Dieser Kurs wird auf mooc.house angeboten.

Das Internet der Dinge zieht in die Fabrik. Wir befinden uns am Beginn der vierten industriellen Revolution – Industrie 4.0. Sie wandelt nicht nur die Produktionslogik, sondern fordert auch die Geschäftsmodelle vieler deutscher Unternehmen heraus. Aus Wertschöpfungsketten werden Wertschöpfungsnetzwerke, intelligente Produkte werden zu Plattformen für innovative Dienstleistungen, Produktionsprozesse und Logistik können in Echtzeit optimiert werden. Die digital vernetzte Produktion soll Ressourcen schonen und Flexibilität zugunsten der Arbeitnehmer ermöglichen.
Doch wie können Unternehmen diesen Wandel mitgestalten? Wie können sie Ihr Know-how auch in der Cloud schützen, ihre Mitarbeiter mitnehmen und wie kann die schrittweise Einführung von Industrie 4.0-Technologien im Unternehmen gelingen?
In unserem 5-wöchigen Kurs liefern Experten aus Unternehmen und Wissenschaft mögliche Antworten und Umsetzungsbeispiele.

Seit 30. Mai 2016 im Selbststudium
Kurssprache: Deutsch

Kursinformationen

Wir befinden uns am Beginn der vierten industriellen Revolution – Industrie 4.0. Das Internet der Dinge zieht in die Fabrik und wandelt unsere Art zu wirtschaften und zu arbeiten grundlegend. Produkte steuern den Produktionsprozess aktiv mit, Produktionsprozesse und Logistik können in Echtzeit optimiert werden. LKWs wiegen beispielsweise ihre Transportlast und entscheiden allein, wann sie nachladen sollten, um Lieferengpässe zu vermeiden. Auch die Anforderungen an die Beschäftigten ändern sich: Sie nehmen stärker koordinierende Aufgaben wahr und interagieren mit intelligenten Assistenzsystemen und Robotern.
Und der Wandel macht nicht an den Fabrikzäunen halt. Die Digitalisierung verwandelt praktisch jeden Gegenstand, jedes Gerät und jede Maschine in einen Internetknotenpunkt, der mit anderen kommuniziert. Heute schon gibt es davon 15 Milliarden. Verlassen solche smarten Produkte die Fabriken, werden sie zur Grundlage neuer, datengetriebener Geschäftsmodelle. Industrie 4.0 ist aber nicht nur ein industriepolitisches Thema, sondern adressiert auch ökologische und soziale Herausforderungen wie Ressourceneffizienz, Umweltschutz oder Urbanisierung. Industrie 4.0 ist eine große Chance. Viele Unternehmen setzen bereits Industrie 4.0-Strategien um und heben die Optimierungspotenziale für Ihre Produktionsprozesse. Was heißt Industrie 4.0 für die Beschäftigten, für die Arbeit von morgen? Wie gut sind Unternehmen auf die digitale Revolution vorbereitet? Welche neuen Sicherheitslücken ergeben sich in der vernetzten Produktion und welche Empfehlungen geben Experten, um sich zu schützen?

In unserem 5-wöchigen Onlinekurs, einer Kooperation der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und des Hasso-Plattner-Instituts, liefern herausragende Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft die Antworten und beleuchten alle Aspekte der vierten industriellen Revolution.

Bitte beachten Sie: Dies ist ein externer Kurs. Um daran teilzunehmen, müssen Sie einen extra Account auf unserer Schwesterplattform mooc.house anlegen. Dafür benötigt werden lediglich ein Name und eine E-Mailadresse.

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Externer Kurs

Dieser Kurs läuft nicht auf openHPI, sondern auf einer externen Lernplattform. Wenn Sie dem Link zu diesem Kurs folgen, verlassen Sie die openHPI-Webseite. Gegebenenfalls benötigen Sie ein gesondertes Nutzerkonto auf der externen Plattform, um sich in den Kurs einschreiben zu können.

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Anforderungen für Leistungsnachweise

  • Den Leistungsnachweis erhält, wer in der Summe aller benoteten Aufgaben mindestens 50% der Höchstpunktzahl erreicht hat.
  • Die Teilnahmebestätigung erhält, wer auf zumindest 50% der Kursunterlagen zugegriffen hat.

Mehr Informationen finden Sie in den Richtlinien für Leistungsnachweise.

Dieser Kurs wird angeboten von

Prof. Dr. Henning Kagermann

Henning Kagermann ist seit 2009 Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die unabhängige, gemeinwohlorientierte und wissenschaftsbasierte Politik- und Gesellschaftsberatung leistet. Von 2010 bis 2013 trieb er als Sprecher der Promotorengruppe Kommunikation der Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft sowie des Steuerkreises des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft Zukunftsprojekte wie Industrie 4.0 und Smart Service Welt voran. Seit 2015 begleitet Henning Kagermann als Mitglied des Hightech-Forums die Weiterentwicklung der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik und ist Sprecher des dortigen Fachforums Autonome Systeme. Mit der Gründung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) wurde Henning Kagermann 2010 zu deren Vorsitzenden berufen. Seitdem leitet er zusammen mit den Staatssekretären des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur den Lenkungskreis der Plattform. Der habilitierte Physiker ist ehemaliger Vorstandsprecher der SAP AG.

Prof. Dr. Christoph Meinel

Christoph Meinel (Univ.-Prof., Dr. sc. nat., Dr. rer. nat., 1954) ist wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering gGmbH (HPI). Christoph Meinel ist ordentlicher Professor (C4) für Informatik und hat den Lehrstuhl für Internet-Technologien und Systeme am HPI inne. Seine besonderen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Internet- und Informationssicherheit und Web 3.0: Semantic, Social, Service Web, sowie im Bereich innovativer Internetanwendungen und Systeme, vor allem zum e-Learning & Tele-Teaching und zur Telemedizin. Daneben ist er aktiv in der Innovationsforschung rund um die Stanforder Innovationsmethode des Design Thinking. Frühere Forschungsinteressen lagen im Bereich der theoretischen Grundlagen der Informatik in den Gebieten Komplexitätstheorie und effiziente OBDD-basierte Algorithmen und Datenstrukturen.

Christoph Meinel lehrt am HPI in den Bachelor- und Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering" und in der School of Design Thinking. Er bietet MOOCs an auf der openHPI-Plattform und betreut zahlreiche Doktoranden. Zudem ist er Honorarprofessor an der Informatik-Fakultät der Technischen Universität Peking und lehrt als Gastprofessor an der Shanghai Universität. An der Universität Luxembourg ist er Research Fellow am interdisziplinären Zentrum (SnT). Zusammen mit Prof. Larry Leifer von der Stanford University ist er Programmdirektor des HPI-Stanford Design Thinking Research Programms.

Christoph Meinel ist Autor bzw. Co-Autor von 9 Büchern und 4 Anthologien sowie diversen Tagungsbänden. Er hat mehr als 400 wissenschaftliche Arbeiten in angesehenen wissenschaftlichen Journalen und auf internationalen Konferenzen veröffentlicht. Darüber hinaus ist er Herausgeber der elektronischen Fachzeitschriften ECCC – Electronic Colloquium on Computational Complexity, ECDTR - Electronic Colloquium on Design Thinking Research, des IT-Gipfelblogs und des tele-TASK-Archivs.