Pressemeldungen über den Diebstahl sensibler Daten in bislang ungekannten Größenordnungen verdeutlichen immer wieder, dass Sicherheit im Internet ein wichtiges Thema ist. Internetnutzer sind sich eher der vielfältigen Möglichkeiten bewusst, die das Netz bietet, weniger jedoch seiner potenziellen Gefahren. Dieser openHPI-Kurs führt in die Grundbegriffe der Internetsicherheit ein: Hier lernen Sie nicht nur, was formelle Sicherheitsziele sind, sondern auch, warum das Internet in seinem Grunddesign unsicher ist. Die häufigsten Schwachstellen des Internets werden dargelegt, wie diese ausgenutzt werden können und schließlich, wie Sie sich schützen können.
Montag, 27. Oktober 2014, 08:00 Uhr (UTC) bis Montag, 22. Dezember 2014, 23:30 Uhr (UTC)
Kurssprache: Deutsch
IT Basic Knowledge, IT Security

Kursinformationen


Pressemeldungen über den Diebstahl sensibler Daten in bislang ungekannten Größenordnungen verdeutlichen immer wieder, dass Sicherheit im Internet ein wichtiges Thema ist. Internetnutzer sind sich eher der vielfältigen Möglichkeiten bewusst, die das Netz bietet, weniger jedoch seiner potenziellen Gefahren. Dieser openHPI-Kurs führt in die Grundbegriffe der Internetsicherheit ein: Hier lernen Sie nicht nur, was formelle Sicherheitsziele sind, sondern auch, warum das Internet in seinem Grunddesign unsicher ist. Die häufigsten Schwachstellen des Internets werden dargelegt, wie diese ausgenutzt werden können und schließlich, wie Sie sich schützen können.

Wer darüber hinaus einen Blick hinter die Kulissen von openHPI werfen möchte, erfährt hier mehr über die Entstehung eines Online-Kurses auf openHPI.

Für diesen Kurs werden keine besonderen Vorkenntnisse benötigt.

Weitere Video Lectures finden Sie unter www.tele-task.de.

Kursbildquelle: © James Thew / Fotolia

Lernmaterial


  • Begrüßung und Vorschau:

    Vorschau auf den Inhalt der jeweiligen Wochen
  • Woche 1:

    Der Kurs erklärt in der ersten Woche Grundbegriffe, wie z.B. "Schwachstelle", "Angriff" oder "Sicherheitszwischenfall" und erläutert, wer Angreifer im Internet sind, was sie tun und welche Motive dabei zu Grunde liegen können.
  • Woche 2:

    In Woche 2 beschäftigt sich der Kurs mit digitalen Identitäten und Passwörtern: Wie (leicht) können Passwörter geknackt werden und wie wählt man ein sicheres Passwort?
  • Woche 3:

    In Woche 3 geht es um Malware (Schadsoftware) - also Viren, Würmer und Trojaner sowie deren Zusammenhang mit den sogenannten Botnets.
  • Woche 4:

    In Woche 4 geht es dann weiter mit den Gefahren, die im offenen Internet durch die unsicheren Transportwege drohen: Wie können Angreifer Nachrichten abhören oder sich sogar in Verbindungen einklinken und die Kommunikation manipulieren? Außerdem geht es in dieser Woche um Schutzmaßnahmen wie Firewalls und Verschlüsselung für die unsicheren Kommunikationskanäle.
  • Woche 5:

    Das Thema Verschlüsselung wird dann in den Wochen 5 und 6 weiter vertieft: Zunächst erklärt der Kurs den konzeptionellen Unterbau der Verschlüsselungsverfahren.
  • Woche 6:

    Im Anschluss zeigt der Kurs den Einsatz der Verfahren in der Praxis, z.B. anhand von PGP, einem verbreiteten Werkzeug für die E-Mail-Sicherheit und bietet einen Exkurs zum Thema: E-Mails signieren und verschlüsseln.
  • Abschlussprüfung:

    Stellen Sie Ihr erworbenes Wissen unter Beweis!
  • Umfrage zum Kursende

Wie kann ich mich einschreiben?


Es gibt keine formellen Vorbedingungen oder Einschränkungen für die Teilnahme an diesem Kurs. Der Kurs ist frei, kostenlos und zugänglich für alle. Sie benötigen lediglich ein Nutzerkonto auf openHPI und schon können Sie den Kurs belegen!

Für den Kurs einschreiben

Dieser Kurs wurde vom 10. Oktober 2014 bis 22. Dezember 2014 gehalten.

12574 Teilnehmer eingeschrieben.

Anforderungen für Leistungsnachweise


Das Zeugnis erhält, wer in der Summe aller benoteten Aufgaben mehr als 50% der Höchstpunktzahl erreicht hat. Die Teilnahmebestätigung erhält, wer auf zumindest 50% der Kursunterlagen zugegriffen hat. Mehr Informationen finden Sie in den Richtlinien für Leistungsnachweise.

Dieser Kurs wird angeboten von


Christoph Meinel (Univ.-Prof., Dr. sc. nat., Dr. rer. nat., 1954) ist wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI). Christoph Meinel ist ordentlicher Professor (C4) für Informatik und hat den Lehrstuhl für Internet-Technologien und Systeme am HPI inne. Seine besonderen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Internet- und Informationssicherheit und Web 3.0: Semantic, Social, Service Web, sowie im Bereich innovativer Internetanwendungen und Systeme, vor allem zum e-Learning & Tele-Teaching und zur Telemedizin. Daneben ist er aktiv in der Innovationsforschung rund um die Stanforder Innovationsmethode des Design Thinking. Frühere Forschungsinteressen lagen im Bereich der theoretischen Grundlagen der Informatik in den Gebieten Komplexitätstheorie und effiziente OBDD-basierte Algorithmen und Datenstrukturen.

Christoph Meinel lehrt am HPI in den Bachelor- und Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering" und in der School of Design Thinking. Er bietet MOOCs an auf der openHPI-Plattform und betreut zahlreiche Doktoranden. Zudem ist er Honorarprofessor an der Informatik-Fakultät der Technischen Universität Peking und lehrt als Gastprofessor an der Shanghai Universität. An der Universität Luxembourg ist er Research Fellow am interdisziplinären Zentrum (SnT). Zusammen mit Prof. Larry Leifer von der Stanford University ist er Programmdirektor des HPI-Stanford Design Thinking Research Programms.

Christoph Meinel ist Autor bzw. Co-Autor von 9 Büchern und 4 Anthologien sowie diversen Tagungsbänden. Er hat mehr als 400 wissenschaftliche Arbeiten in angesehenen wissenschaftlichen Journalen und auf internationalen Konferenzen veröffentlicht. Darüber hinaus ist er Herausgeber der elektronischen Fachzeitschriften ECCC – Electronic Colloquium on Computational Complexity, ECDTR - Electronic Colloquium on Design Thinking Research, des IT-Gipfelblogs und des tele-TASK-Archivs.

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